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Reliquiar. Hellgrauer Steatit mit Glimmereinschlüssen. Pakistan, Gandhara-Region. Kushan-Zeit, 1. Jh. n. Chr. In Form eines Miniatur-Stupa in drei Teilen. Plinthe auf flachem Boden mit Profil aus dünnen Wülsten und feinen Rillen, im Inneren eine kreisrunde Vertiefung für die Reliquie; hierauf einzusetzen die Kuppel (anda) mit dünnen Rillen auf mit dünnen Wülsten profilierter Basis. Als Bekrönung harmika mit vier Schirmen (chattravali) und einer Kugel. H 31,3 cm. Dazu: ein sehr kleiner Bronze-Behälter (besch.), zwei Goldschmuckteile und ein Säckchen mit Sand und Perlen. Seit 1986 in einer belgischen Privatsammlung Vgl. ähnliche Stupa in der Sammlung Eilenberg (heute Metropolitan Museum of Art, New York) und im Ashmolean Museum in Oxford, abgeb. in: Buddha in Indien, Ausstellungskatalog, Wien 1995, Kat.-Nr. 124 und 125 sowie ein Reliquiar aus dunklem Schiefer im Peshawar Museum, abgeb. in: Gandhara. Das buddhistische Erbe Pakistans, Ausstellungskatalog Bonn, Mainz 2009, Kat.-Nr. 122. Weitere befinden sich im British Museum London, abgeb. in: W. Zwalf, Gandhara Sculpture, London 1996, Nr. 636, 636, et al. A Gandhara region three-part grey steatite reliquary in shape of a stupa on a hollow plinth, with a cylindrical drum and a dome topped by an inserted harmika with a five-fold tiered umbrella. In addition: a tiny lidded bronze box, two gold jewelery pieces and a bag of dust with tiny pearls. Kushan period, first century AD.
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